28. August 2010

Knapp daneben

In unserer geliebten deutschen Sprache werden die Wörter Effizienz und Effektivität sehr oft synonym verwendet. Das ist auch ein Stück weit naheliegend, da beide Wörter vom lateinischen Begriff efficere kommen, der „bewirken“ oder „hervorbringen“ bedeutet. Leider ist der synonyme Gebrauch jedoch nicht korrekt.

Worin wir uns wahrscheinlich einig sind, ist die Tatsache, dass es sich bei diesen beiden Wörtern – im weiteren Sinne – um das Erreichen eines Ziels handelt.
Allerdings gibt zwischen den beiden Begriffen einen „kleinen, aber feinen“ Unterschied. Das eine Wort (Effektivität) beschreibt, ob ein Ziel erreicht worden ist und wenn ja, wie gut. Der ander Begriff (Effizienz) steht für den Aufwand, der dahinter steckt.

Effizienz kann somit kurz mit Wirkungsgrad oder Wirtschaftlichkeit umschrieben werden, während Effektivität der Zielerreichungsgrad ist, also wie gut eine Aufgabe gelöst wurde (unabhängig vom Aufwand).

Einer meiner Profs hat diesen Unterschied ganz treffend ausgedrückt:

“To do the right thing and to do the thing right.”

Oder an einem einfachen Beispiel erklärt:
Wenn ich in ein Auto steige um ins Kino zu gehen, dann ist das effektiv. Effizient ist dies aber erst, wenn ich auch in die richtige Richtung fahre (und nicht einmal rund um den Globus).

26. August 2010

Offener Brief an Paul Traxel

Aus aktuellem Anlass habe ich mich gezwungen gesehen, den angefügten Offenen Brief zu verfassen. Mein Ziel ist es nicht Herrn Traxel zu diffamieren, sondern das Schweigen, das Herrn Traxel und seine Unternehmen umgibt zu brechen.
Für mich gilt außerdem die Unschuldsvermutung. Deshalb habe ich mir vorgenommen mich so zu verhalten und auszudrücken, dass ich Herrn Traxel immer noch in die Augen schauen kann, wenn sich die Anklagen als haltlos erweisen sollten. Diese Haltung wünsche ich mir auch von den Unterzeichnern und in den Kommentaren.
Kompletten Beitrag lesen …

16. Dezember 2009

Weihnachtswünsche

Jedes Jahr das Gleiche: Geschenke besorgen. Was für ein Stress. Zeit und Geld geht drauf. Doch dafür gibt es eine Lösung: einfach nichts schenken und sich nichts schenken lassen! So macht es eine gute Freundin von mir.

Das hat mehrere Vorteile:

  • Man spart Zeit
  • und Geld.
  • Außerdem setzt man ganz automatisch ein Zeichen gegen die Kommerzialisierung des schönen Festes.

Wem dies zu extrem ist oder selber beschenkt werden will, der kommt nicht umhin auch selbst das eine oder andere Present zu besorgen. Um dabei den Geldbeutel nicht allzusehr zu beanspruchen, bei (zu) vielen Familienmitgliedern, Verwandten und/oder Freunden, kann ich das Wichteln empfehlen. Das funktioniert super: Man muss nur ein Geschenk (pro Wichtelgruppe) besorgen und bekommt auch eins – keiner wird vergessen und benachteiligt. Auch ich wichtle zu Weihnachten.
Um das ganze noch einfacher zu machen, haben wir sogar Wunschzettel erstellt. (Ich habe einfach meine Wunschliste von Amazon aktualisiert.) Zuerst war ich von der Wunschzettel-Idee begeistert: Ich muss mir nur was von ein paar vorgegebenen Ideen raussuchen und fertig ist das Weihnachtsgeschenk. Außerdem weiß ich, dass der oder die Beschenkte zufrieden ist (oder es zumindest sein sollte).

Gestern habe ich angefangen Weihnachtsgeschenke zu besorgen und bin durch einen Buchladen geschlendert. Dabei habe ich einige Bücher gesehen – Bild- und Gedichtbände und ähnliches – die ich mir nicht ausdrücklich wünschen, mich aber trotzdem sehr darüber freuen würde. Und hier liegt das Manko eines Wunschzettels. Zum einen weiß man ziemlich genau was man bekommt. Zum anderen sind Geschenke viel schöner, wenn man weiß, dass das Gegenüber sich Gedanken gemacht und Mühe gegeben hat. Außerdem kann es gut sein, dass man etwas bekommt, an das man selber nicht gedacht hätte.
Das Risiko eines schlechten Geschenks sollte man dabei eingehen.

So und ich muss jetzt aufhören zu schreiben, weil ich mir jetzt – trotz Wichteln und Wunschliste – noch Gedanken machen und Mühe geben muss.

05. Dezember 2009

Gebrauchstauglichkeit – „Usability“

Es dürfte bekannt sein, dass ich nicht der Freund von unnötigen und übertriebenen Anglizismen bin. Deshalb habe ich ein offenes Ohr für gute deutsche Entsprechungen von oft verwendeten englischen Wörtern. Eines dieser Wörter, die mir schon immer gegen den Strich gingen, da sie einfach nicht ins deutsche Sprachbild passen, ist das „wunderschöne“ Wort Usability. Gemeint ist damit die Benutzerfreundlichkeit eines Produkts. Meist geht es um die Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Der technisch korrekte Begriff allerdings ist „Gebrauchstauglichkeit“; und meiner Meinung nach ein wunderschöner Ersatz für den zu oft verwendeten Anglizismus.

Wie gefällt euch das Wort?

02. Dezember 2009

Parapluie – Regenschirm

Ruth hat mich gebeten etwas über das Wort „Paraplü“ zu schreiben. Kein alltägliches Wort, also lohnt es sich auf jeden Fall es mal genauer anzuschauen. Ich muss schon mal über darüber gestolpert sein, denn es kommt mir irgendwie bekannt vor, allerdings weiß ich beim besten Willen nicht, was das für ein Zeug ist. Was macht man in so einem Fall? Richtig!

Der oder das Paraplü ist ein Dialektwort und bezeichnet einen Regenschirm. Verwendet wird das Wort häufig in Österreich. Aber auch in Köln kennt man es. In Detmold gibt es eine Gaststätte „Paraplü“ und im Internet ein lustiges Video.

Aber auch im „richtigen“ Deutschen gibt ein ähnliches Synonym für „Regenschirm“. Allerdings ist es etwas veraltet und schreibt sich anders, nämlich „Parapluie“. Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich „gegen Regen“. Es kann sächlich oder männlich, also mit „das“ oder „der“ verwendet werden.

Ich hab auch tatsächlich noch Beispielsätze gefunden:
„Heut morgen wach ich auf vom Rufen der Italiener, die Parapluies feiltragen […]“ (Quelle: SPIEGEL ONLINE 08/2009)

Falls ihr noch weitere Infos zum Wort habt oder noch weitere Gegenden kennt, wo man es heute noch benutzt, dann verwendet einfach die Kommentarfunktion!

24. November 2009

E-Mail – der elektronische Brief

Wir Deutschen benutzen eine beinahe zahllose Menge an Schreibweisen für das häufig verwendete Wort „E-Mail“. Allerdings gibt es nur eine einzige korrekte Schreibweise und zwar die obige! Aber immerhin dürfen wir beruhigt sein, denn die E-Mail kann weiblich und sächlich sein (aber nicht männlich), wobei die E-Mail häufiger benutzt wird, als das E-Mail.

„Die erste Kontaktaufnahme per E-Mail fällt deutlich leichter und ist ein echter Vorteil der Partnersuche im Internet.“ (Quelle: FOCUS Online)

Mehr dazu:

31. März 2009

Auch Lieblinge können enttäuschen

Viele werden vermutlich wissen, dass ich ein sehr starker Verfechter des Freemailers Gmail bin; oder sollte ich lieber sagen gewesen bin?
Ich musste heute eine herbe Enttäuschung erleiden: Ich habe stundenlang auf verschiedenste Arten und Weisen probiert eine HTML-E-Mail zu verschicken und bin auf absolut keinen grünen Zweig gekommen – ganz im Gegenteil, ich bin genauso schlau wie davor. Außer, dass ich weiß, dass es mit Gmail nicht funktioniert.
Ich habe Thunderbird ausprobiert, bin sogar auf web und gmx ausgewichen, aber etwas erreicht habe ich nicht.
Ich bin verzweifelt und habe keine Lust mehr.
Das Leben ist so hart …

18. März 2009

Aktualisiert

Endlich, endlich, endlich habe ich meine WordPress-Installation aktualisiert. Ich weiß gar nicht mehr welche Version das war, aber noch irgend eine mit 1.irgendwas.
Alles hat einwandfrei geklappt, somit bin ich – wie schon so oft – wieder einmal sehr zufrieden mit WordPress.

17. März 2009

„All Things Work Together“

Ich habe gerade einen Film angeschaut – eigentlich total unverfänglich. Aber er hat mich an einen Zustand, oder besser gesagt Missstand, in meinem Leben erinnert, an dem ich nichts ändern kann.
Manche Erinnerungen schmerzen.

Doch glücklicherweise habe ich vor ein paar Tagen meine alten Worship-CDs mit Twila Paris wieder ausgegraben und auf einem der Tonträger singt sie ein Lied mit dem Titel des heutigen Beitrags.

Es fängt mit einer gesprochenen Einleitung an:

“You know, sometimes we really feel like worshipping. But the truth is, part of being human is that sometimes life can be very disapointing—sometimes even devastating. And the question is, how do you respond?—You walk with Jesus! Hand in hand; day by day. And then, when those moments come and you face that choice wether to lean to your own understanding or lean into Jesus, you lean in and you believe his promise that all things, all things work together for good to those who love God and are called according to his purpose.”

Die Worte des Lieds sind auch echt ermutigend und zitieren eine meiner Lieblingsbibelstellen:

And we know that all things work together
Yes we know that all things work together
For those who are called
Those who love God
Those who are called
Called to Your purpose

All things work together
All things work together
All things work together
Work together for good

So we lift up our hearts
Lift up our hands
Lift up our hope in You
Though we may not yet understand
We know it’s true

Quelle: hughchou.org

06. Februar 2009

Benni should start blogging again.

Das ist momentan meine Statusanzeige bei Facebook und soll mir selber auch gleichzeitig eine Art Tritt in den Hintern sein. Wenn man das Datum anschaut, dann habe ich hier schon über ein Jahr Sendepause gehabt und das ist eine wirklich lange Zeit. Es liegt vielleicht auch daran, dass Netvibes nicht mehr meine Startseite ist und ich deshalb auch kaum andere Blogs lese.
Außerdem schreibe ich immer wieder bei Wikipedia und das nimmt auch Zeit und kreative Energie in Anspruch.
Aber jetzt ist wieder einmal ein Semester vorbei – die letzte Prüfung war heute – und somit sollte es wieder mehr Zeit für Nebensächlichkeiten geben; wobei – es ist ja nicht so, dass ich dieses Semester zeitlich überlastet wäre.
Aber hiermit ist auch schon Schluss mit meiner überschüssigen Kreativität. Nachdem ich noch ziemlich viel mit einer Projektarbeit im Rahmen des Studiums zu tun gehabt habe – und das direkt im Prüfungszeitraum –, musste ich mich für das Examen heute in sehr kurzer Zeit vorbereiten, was bedeutete, dass die vergangene Nacht sehr (sehr) kurz war und ich somit nicht wirklich auf meiner geistigen Höhe bin momentan. Aber ich hoffe, die Zeit zum nächsten Beitrag wird nicht annähernd so lang wie die zum vorigen.
In dem Sinne: ¡Hasta la vista!

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